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Das Elektroauto an der Steckdose aufladen, ist das sinnvoll oder nicht?

Auto opladen aan het stopcontact header

Michel Sanders |

Wenn Sie Ihr Elektroauto zu Hause aufladen möchten, ist eine Ladestation die beste Möglichkeit. Steckdosen können zwar genutzt werden, allerdings nur als Notlösung. Das behaupten viele, aber das ist nicht ganz richtig. Sie haben keine Möglichkeit, eine Ladestation zu installieren oder benötigen eine Übergangslösung? Dann ist das Laden über die Steckdose keine schlechte Wahl, allerdings gibt es dabei natürlich einiges zu beachten.

In diesem Blog erfahren Sie alles Wissenswerte zum Laden an der Steckdose: Dauer, Kosten, Nachteile und wie Sie Ihr Elektroauto auch an der Steckdose sicher laden können.

Der große Unterschied zwischen dem Laden an der Steckdose und an einer Ladestation

Wenn wir von einer Situation ausgehen, in der die Sicherheit berücksichtigt wurde (korrektes Anschließen an ansonsten leere Gruppen und Verwendung hochwertiger Ladekabel, Ladestationen und mobiler Ladegeräte), besteht der einzige große Unterschied zwischen dem Laden über eine Steckdose und dem Laden an einer Ladestation in der Geschwindigkeit, mit der das Laden erfolgen kann. Standardmäßig können Sie über eine Steckdose mit maximal 2,3 kW laden (auch, weil dies die maximale Last ist, die Sie an eine Steckdose anschließen können), während die gängigsten Ladestationen mittlerweile ab 11 kW oder sogar 22 kW laden können (wenn Sie über den entsprechenden Anschluss verfügen).

Ist die Situation nicht ideal und wird die mobile Ladestation bzw. das mobile Ladegerät an einer beliebigen Steckdose angeschlossen, die sich später als Herd- und Wasserkocher-Steckdose herausstellt, ist die tatsächliche Ladegeschwindigkeit deutlich geringer. Bei Verwendung eines nicht passenden Standardkabels wird die Spannung durch die Sicherung von der Gruppe getrennt.

Ein weiterer großer Unterschied, der oft erwähnt wird, ist der Preisunterschied. Dies hängt weitgehend davon ab, welchen Vergleich Sie anstellen. Vergleicht man den Preis einer umfangreichen 22 kW Ladestation mit einem Standard-Ladekabel mit Schuko-Stecker (passend für die eigene Steckdose), kann der Preisunterschied schnell 1.000 € oder mehr betragen. Vergleicht man jedoch eine durchschnittliche Ladestation mit einer hochwertigen mobilen Ladestation (inklusive der Box, die mit dem Auto kommuniziert und eine Überlastung verhindert), ist der Preisunterschied geringer, allerdings müssen auch die Installationskosten einer Ladestation berücksichtigt werden. Dies haben Sie bei einer mobilen Ladestation nicht, es sei denn, es muss eine spezielle Gruppe von einem Elektriker installiert werden. Allerdings sind die Kosten hierfür meist deutlich geringer als für die Installation einer Ladestation, die oft ebenfalls Erdarbeiten erfordert.

Wie lange dauert es ungefähr, ein Elektrofahrzeug an einer Steckdose aufzuladen?

Da die Ladekurve bei schnelleren Ladeoptionen nach 80 % Ladung abfällt, haben wir uns die Ladezeit angesehen, die erforderlich ist, um ein Elektroauto mit einem 60-kWh-Akkupack (durchschnittlich) auf 80 % aufzuladen. Wenn Sie sich für ein Schnellladegerät (250 kW, also ein HPC entlang einer der größeren Autobahnen oder an einem Schnellladeplatz) entscheiden, sind Sie innerhalb von fünfzehn Minuten bereit. Wenn Sie sich für eine öffentliche Ladestation oder eine Ladestation zu Hause mit 11 kW entscheiden, dauert dies ungefähr 4,5 Stunden. Nutzt man eine Ladestation zu Hause mit der Mindestanschlussleistung von 3,7 kW, benötigt man für das Aufladen des 60-kWh-Akkus auf 80 Prozent etwas mehr als 24 Stunden, also 13 Stunden.

Wie lange dauert das Laden mit den bereits erwähnten 2,3 kW an der Steckdose eigentlich? Dann können Sie vorerst nicht weg. Es dauert 21 Stunden, um das Auto zu 80 % aufzuladen. Konkret bedeutet das: Im Alltagsbetrieb wird man den Akku nie wirklich auf 100 % bringen, wenn man ihn nur zu Hause an der Steckdose lädt.

Allerdings ist ein wichtiger Vorbehalt gegenüber diesen 21 Stunden dringend erforderlich

21 Stunden sind eine unglaublich lange Zeit, wenn Sie das Elektroauto täglich für längere Strecken benötigen. Aber brauchen Sie das Elektroauto nicht täglich oder fahren Sie weniger als 100 Kilometer pro Tag (und können es beim Einkaufen oder Arbeiten laden)? Dann ist das Laden über die Steckdose keine schlechte Idee. Sie benötigen keine 80 % oder 100 % Batterieladung: Sie benötigen eine ausreichende Reichweite, um die Entfernungen zurückzulegen, die Sie an einem Tag fahren müssen. Zudem zeigt das Elektroauto jederzeit die Reichweite in Kilometern an, sodass Sie genau wissen, ob Sie Ihr Ziel (und wieder zurück) erreichen können.

Was kostet das Aufladen Ihres Elektroautos an Ihrer Steckdose?

Der Preis pro kWh ist zu Hause oft niedriger als an Ladestationen und Schnellladegeräten (die immer am teuersten sind). Der tatsächliche Preis hängt natürlich von Ihrem Energievertrag ab und davon, ob Sie flexible oder feste Tarife haben. Haben Sie einen Vertrag mit Nachttarifen? Passen Sie dann die Belastung entsprechend an. Eine smarte mobile Ladestation ist die beste Lösung und lohnt sich immer, da die Ladestation möglichst viel zu den günstigsten Tarifen lädt.

Wenn Sie genau wissen möchten, was Sie bezahlen, multiplizieren Sie die Ladegeschwindigkeit (z. B. 2,3 kW) mit dem Preis pro kWh. Sie erhalten dann den Preis, den Sie pro Ladestunde zahlen, mit dem Sie einfach den Preis für eine volle Batterie berechnen können (Anzahl der kWh Ihres Batteriepakets geteilt durch die durchschnittliche Ladegeschwindigkeit pro Stunde x den Preis pro Stunde).

Mit welcher Leistung kann beim Laden über die Steckdose geladen werden?

Eine normale Steckdose kann 3,7 kWh Strom liefern, diese wird aber eigentlich nie genutzt, da die Gefahr einer Überlastung besteht. Die meisten Ladekabel mit Schuko-Stecker haben daher eine maximale Ladegeschwindigkeit von 2,3 kWh, was auch die maximale Ladung ist, die Sie an jeder Steckdose anschließen können.

Auch hierzu müssen wir einige Anmerkungen machen. Die Ladegeschwindigkeit von 2,3 kWh wird nur an einer Gruppe mit eigener Sicherung erreicht, die außer durch die hochwertige Steckdose, über die das Auto geladen wird, nicht anderweitig genutzt wird. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass der Zählerschrank für das Laden über eine Steckdose angepasst werden muss, da ein zusätzlicher ALS auf der Hutschiene platziert werden muss.

Sicherheit beim Laden über die Steckdose

Oben konnten Sie bereits einiges zum Thema Sicherheit lesen, die wichtig ist, um Überlastungen und sogar Brände zu vermeiden. Beim Laden über die Steckdose gibt es allerdings noch einiges zu beachten. Das bedeutet, dass Sie keine Verlängerungskabel verwenden können und es wichtig ist, dass sich das Ladekabel (oder die mobile Ladestation) an einem sicheren Ort befindet. Stolpert jemand über das Kabel, besteht die Gefahr, dass die Steckdose beschädigt wird. Ist das der Fall? Dann darf diese Steckdose nicht mehr zum Laden des Elektroautos verwendet werden.

Vor- und Nachteile des Ladens über die Steckdose

Zur Vereinfachung haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile kurz aufgelistet.

Die Vorteile des Ladens über die Steckdose:

  • Geringere Anschaffungskosten, auch wenn eine komplett neue Gruppe erstellt werden muss.
  • Oftmals können Sie den Start selbst durchführen, sofern Sie über eine gute Steckdose an einer leeren Gruppe mit eigener Sicherung verfügen.

Die Nachteile sind jedoch:

  • Standardmäßig wird mit einer so geringen Ladegeschwindigkeit geladen, dass das Auto etwa 24 Stunden braucht, bis es vollständig geladen ist.
  • Teurer als die Standardmodelle sind mobile Ladestationen und spezielle mobile Ladegeräte mit extra Sicherheit, die Sie aus Sicherheitsgründen nicht täglich nutzen sollten.
  • Kein Einblick in die Verbrauchskosten.
  • Keine Möglichkeit, den Ladevorgang aus der Ferne zu starten oder zu stoppen (es sei denn, Sie entscheiden sich für eine teurere mobile Ladestation).
  • Auch mit den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen besteht immer noch das Risiko einer Überlastung.

Ist das Aufladen über eine Steckdose für Sie die beste Option?

Das Aufladen Ihres Elektroautos über die Steckdose ist durchaus möglich und kommt insbesondere dann infrage, wenn Sie sich in mehreren der folgenden Situationen wiedererkennen:

  • Eigentlich laden Sie überwiegend am Arbeitsplatz oder an einer öffentlichen Ladestation und das gefällt Ihnen.
  • Mit dem Elektroauto fahren Sie nur kurze Strecken.
  • Sie nutzen das Elektroauto nicht täglich und haben Zeit, es am Ladegerät stehen zu lassen.
  • Sie können keine Ladestation installieren, weil der Platz oder das Budget nicht ausreichen oder Sie keine Ladestation möchten.

Für die genannten Fälle gibt es zahlreiche mobile Ladekabel und Ladestationen mit Schuko-Stecker, die Sie an eine Steckdose anschließen können, die an eine separat abgesicherte Gruppe angeschlossen ist. Prüfen Sie immer vorab, ob die Steckdose in Ordnung ist und verwenden Sie niemals Verlängerungskabel.

In allen anderen Fällen empfiehlt sich die Installation einer Ladestation, da diese schneller lädt und ein höheres Maß an Sicherheit bietet.

Sie sind sich nach der Lektüre dieses Blogs noch unsicher, welche Variante am besten zu Ihnen passt und zögern zwischen einem Ladekabel mit Schuko-Stecker zum Laden über die Steckdose und der Anschaffung einer Ladestation? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Unsere Experten beraten Sie gerne und helfen Ihnen, das Produkt zu finden, das am besten zu Ihrer Situation, Ihrem Elektroauto und Ihrem Budget passt.